Kürbisbutter

Kürbisbutter

Es gibt kaum etwas, das man nicht zu einem Brotaufstrich umfunktionieren könnte. Als ich mein Kohlbrot gebacken hatte und es für Euch fotografieren wollte, fehlte mir noch ein Farbtupfer. Spontan fiel mir als Pendant zum Grün des Kohls die Farbe orange ein. Zu Brot passt besonders gut Butter. Warum also nicht auch eine würzige Kürbisbutter?
In diesem Jahr habe ich es zum ersten Mal geschafft, von meinem Hochbeet ausgereifte Kürbisse zu ernten, und das von nur einer einzigen geschenkten Pflanze. Genau zwei Exemplare. Man unterschätzt die Menge, die so ein Kürbis hergibt. Nachdem eine Hälfte bereits für die Serienproduktion von Kürbisgnocchi draufgegangen ist, habe ich aus der anderen Hälfte Kürbispüree zubereitet, das sich in dieser Form noch für viele weitere Rezepte (Kürbissuppe, Kürbisbrot etc.) eignet. Es genügt dafür völlig, den Kürbis zu halbieren und zu vierteln und samt Kerngehäuse auf einem mit antihaftbeschichteten Backpapier ausgelegten Backblech zu verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C zu backen, bis die Schale beginnt braun zu werden. Wenn die Kürbisteile abgekühlt sind (Vorsicht, sie sind noch längere Zeit sehr heiß!), lassen sich das Kerngehäuse und Schale leicht lösen. Beim Hokkaido-Kürbis kann die Schale sogar mitgegessen werden. Sie gibt dazu noch eine schöne Farbe ab. Das gebackene, aromatische Kürbisfleisch lässt sich mit einer Gabel gut zu Mus zerdrücken. Wenn es noch ein wenig warm ist, lässt es sich gut mit der Butter vermischen.

zum Rezept

Kürbisbutter

Rezept von Verena
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Schwierigkeit: einfach

Zutaten

  • 125 g Butter

  • 2 EL Püree von gegartem Kürbis

  • 1/2 TL Ras el Hanout

  • 1/4 TL Pul Biber

  • 1/4 TL granulierter Knoblauch

  • 1/2 TL granulierte Zwiebeln

  • 1/4 TL Salz

So geht´s!

  • Alle Zutaten sorgfältig miteinander vermischen.
  • Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Notizen

  • Ras el Hanout und Pul Biber sind orientalische Gewürzmischungen, die in gut sortierten Märkten erhältlich sind. Pul Biber kennen die meisten als rotes Gewürz auf „Döner mit scharf“ 😉
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