Was für den Italiener die Gnocchi, sind für die Süddeutschen und Österreicher die Schupfnudeln. Auch Fingernudeln genannt. Nördlich der Alpen kommen Schupfnudeln häufig ohne Soße aus. Stattdessen landet allerlei Deftiges mit in der Pfanne.
Das Schöne bei dem folgenden Rezept ist, dass eine Zutat – mit Ausnahme der Schupfnudeln natürlich -, die man vielleicht nicht ganz so gerne mag oder gerade nicht im Haus hat, einfach weggelassen werden kann und das Gericht trotzdem noch schmeckt.
Schupfnudelpfanne
Gang: Hauptspeise, Deftiges3
PortionenZutaten
500 g Schupfnudeln
250 g geräuchertes Kasseler
1 Zwiebel
60 g Lauch
250 g Sauerkraut
60 g helle Trauben
2 EL Sahne
70 g geriebener Emmentaler
etwas Öl
Salz
gemahlener schwarzer Pfeffer
Paprika edelsüß
Kümmel
So geht´s!
- Lauch in Ringe schneiden. Zwiebeln, Kasseler und Trauben würfeln.
- Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Kasselerwürfel anbraten.
- Schupfnudeln dazu geben und mitbraten.
- Nach und nach Lauch, Sauerkraut und Trauben zugeben.
- Mit den Gewürzen abschmecken.
- Sahne und geriebenen Käse zugeben und solange unterheben, bis der Käse geschmolzen ist.
Notizen
- Beim Salzen zunächst sparsam vorgehen, da das Kasseler bereits einiges an Salz enthält.

