Rhabarber, Rhabarber, Rhabarber …
Zugegeben, das krautige Knöterichgewächs aus Omas Garten hatte früher nie besondere Begeisterungsstürme bei mir ausgelöst. In den Monaten Mai und Juni tauchte Rhabarber mindestens einmal pro Woche auf dem Familienspeiseplan auf, in der Regel auf dem Nachmittagskuchen.
Nach einigen Jahren der Rhabarber-Abstinenz habe ich die rot-grünen Stangen für mich wiederentdeckt, und zwar in Form eines leckeren Nachtischs, den meine Oma ebenfalls aus den geschälten Blattstielen gezaubert hat. Nach wie vor ähneln Farbe und Konsistenz dieses Desserts zwar dem wenig attraktiven Kuchenbelag von damals, der süß-säuerliche, vanillige Geschmack macht jedoch alles wieder wett. Das Rhabarber-Vanille-Kompott ist fix zubereitet. Lediglich das Schälen der Blattstiele gestaltet sich etwas mühsam, aber es lohnt sich!
Rhabarber-Vanille-Kompott
Gang: Hinterher oder Zwischendurch, Dessertergibt 2 Portionen
Zutaten
325 g Rharbarber (geschält und klein geschnitten)
65 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 EL Wasser
1 EL Puddingpulver Vanillegeschmack

So geht´s!
- Den geschälten und klein geschnittenen Rhabarber in einen Topf geben und mit Zucker und Vanillezucker bestreuen.
- Mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
- 4 EL Wasser zugeben und auf dem Herd 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, je nachdem, welche Konsistenz man bevorzugt.
- Topf vom Herd ziehen und das Puddingpulver zügig und klümpchenfrei unterrühren.
- Kompott in Schüsselchen abfüllen und abkühlen lassen. Bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.
Notizen
- Die Zutatenmengen für mehrere Portionen lassen sich ganz einfach anpassen. Für die Zuckermenge gilt dabei die Faustregel: Ein Fünftel Zucker auf die geschälte und geschnittene Rhabarbermenge.
- Um immer ein Dessert außerhalb der Rhabarber-Saison zur Hand zu haben, fülle das Kompott in kleine Gläser und koche diese für 30 Minuten bei 100°C ein.

