Flatschniggel ist vor allem im Saarland bekannt und wird in einigen Metzgereien oder auf Grillfesten als Spezialität angeboten. Es handelt sich um nicht allzu kleine frikadellenartige Gebilde aus Hackfleisch, Bratwurstbrät und Gewürzen. Ich habe mich bei meinem Rezept für einen geformten Laib, ähnlich einem Hackbraten, entschieden. Die unterschiedlichen vermischten Texturen des Fleischs machen diesen Braten besonders saftig. Während des Bratvorgangs im Ofen tritt noch Fleischsaft aus, aus dem sich noch eine leckere Soße zaubern lässt. Der Flatschniggelbraten schmeckt nicht nur als warmes Hauptgericht, sondern auch kalt aufgeschnitten als Brotbelag.
zum RezeptFlatschniggelbraten
Schwierigkeit: einfachZutaten
1/2 Stange Lauch
400 g Hackfleisch
200 g grobes Bratwurstbrät
200 g feines Bratwurstbrät
Salz (sparsam verwenden, da das Wurstbrät bereits gewürzt ist)
Pfeffer
Muskat
Paprikapulver edelsüß
getr. Majoran
Zwiebelgranulat
alternativ 2 TL Hackfleischgewürz verwenden
So geht´s!
- Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Eine halbe geputzte Lauchstange in dünne Ringe schneiden.
- Wurstbrät aus der Pelle drücken. Hack und Gewürze zugeben und alles sehr sorgfältig miteinander verkneten.
- Aus dem Teig einen Laib formen und in eine runde Auflaufform geben.
- Ca. 60 Minuten backen.
- Braten vor dem Aufschneiden etwas ruhen lassen, so fällt er nicht auseinander.
Notizen
- Variante: Für noch mehr Umamigeschmack bzw. für intensivere Soßen z.B. klein geschnittene frische Champignons unter den Teig kneten.

