Auf diesem herzhaften Brotzeitschmankerl ist nahezu alles vertreten, was das kulinarische Wiesnherz höher schlagen lässt, vom Obazden über knackiges Gemüsetopping bis hin zur Wurscht mit süßem Senf. Die Münchner mögen mir verzeihen, dass ich bei dieser Brotzeittorte auf die originale Weißwurst verzichten musste, denn die wäre zum Einrollen in den Teig einfach zu dick gewesen. Außerdem war es schon weit nach 12 Uhr 😉
zum RezeptWiesn-Brotzeittorte
Zutaten
8 Brezelteig-Rohlinge (TK)
9 Mini-Nürnberger Rostbratwürste
Süßer Senf
Laugensalz
Kümmel
250 g Obazda (Fertigprodukt aus dem Kühlregal)
1 Rote Zwiebel
1 Frühlingszwiebel
6 Radieschen
80 g Bergkäse
3 eingelegte süß-saure Gurken aus dem Glas
Kresse
So geht´s!
- Die Teigrohlinge auf einem Bogen Backpapier auftauen lassen, bis sich die Brezelform als Teigstrang auseinandernehmen lässt.
- Die Würstchen in einer Pfanne mit etwas Öl braun braten, herausnehmen und auf Küchenkrepp erkalten lassen.
- Backofen auf 160° C (Umluft) vorheizen.
- Die Teigstränge zu einer Spirale legen.

- Einen weiteren Bogen Backpapier über die Spirale legen und den Teig vorsichtig zu einem Kreis etwas flacher rollen (nicht zu platt drücken!).
- Den Außenrand des Kreises mit süßem Senf bestreichen.
- Die kalten Würstchen auf dem Senfkreis verteilen.

- Die Nürnberger mit dem Teig einschlagen, sodass sich ein Rand bildet. Diesen mit dem beiliegenden Laugensalz und Kümmel nach Belieben bestreuen.

- Im Ofen 20 Minuten backen, bis der Tortenteig eine schöne Farbe hat. Gut auskühlen lassen.

- Radieschen und Gurken stifteln, Zwiebel und Lauchzwiebel in Ringe schneiden, Bergkäse hobeln.
- Den Torteninnenkreis mit dem Obazda bestreichen und die Torte mit Radieschen, Gurken, roten Zwiebelringen, grünen Frühlingszwiebeln, Bergkäse und Kresse ausgarnieren.
Notizen
- Tipp: Dazu passen frisch geriebener Meerrettich und Radispiralen.

