Die Idee für diesen Beitrag kam mir, als ich die Bildergalerie auf meinem Handy ordnen und neu sortieren wollte. Dabei fielen mir diese beiden Fotos ins Auge:
Ich erinnere mich, dass von einer Familienfeier noch Reste einer kalten Platte übrig geblieben waren. Sie wirkten irgendwie verloren und wild durcheinander gewürfelt. Und so begannen meine damals noch kleine Tochter und ich mit der Neuanordnung. Auf dem linken Foto seht Ihr die minimalistische, aufgeräumte Version, während auf dem rechten Foto ein „Abendbrotmännchen“ Gestalt angenommen hat.
Seitdem sind ein paar Jährchen vergangen, und nun dachte mir mir, dass man vielleicht den Spaßfaktor auf einem unserer Mädelsabende mit dieser „Spielidee“ noch um einiges steigern könnte. Warum also nicht das, was wir ansonsten gerne tun, nämlich basteln, mit dem Nützlichen verbinden? Ich bot an, die nächste Abendverpflegung zu sponsern. Damit wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Zum einen erledigte sich die Frage, was wir gemeinsam kochen oder essen könnten, zum anderen hoffte ich natürlich auf einige sehenswerte Kunstwerke für diesen Blog. Die Mädels waren einverstanden und machten sich sofort fleißig ans Werk. Auch ich überarbeitete meine damalige minimalistische Version.
Man nehme …
… das, was der Vorrat so hergibt. In unserem Fall wollte ich möglichst nah bei den originalen Lebensmitteln von damals bleiben:
- Pumpernickelscheiben
- eingelegte Maiskölbchen aus dem Glas
- geräucherte Mettenden
- frische Petersilie
- rohe Paprika in Ringe geschnitten
- Frischkäsebällchen (Für den Mädelsabend habe ich keine mehr bekommen, stattdessen habe ich zwei Frischkäserollen gekauft, die sich farblich ebenso gut machen.)
- Salami und Oliven (Die waren ursprünglich nicht dabei, bieten aber ungeheures gestaltungsfähiges Potenzial.)
Wir spielten nicht mit dem Essen, sondern waren spontan kreativ!
„Darf ich das nun essen?“
Aber sicher doch! Der Appetit war größer als die Ehrfurcht vor unseren kleinen Kunstwerken, die viel zu schnell verschwunden waren und an die leider nur noch die Fotos erinnern.














